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8.DAS JESUS
COMEBACK oder SIND WIR NOCH PAPST?
7.
Königin der Macht
6. Angie
goes Hollywood
5. Sieben
gegen Schroeder
4. Honnis Rache
3. Die Affäre
Huhn
2. Reiner
flog über´s Kuckucksnest1. Wer
ist eigentlich der Beste
DAS JESUS COMEBACK
oder SIND WIR NOCH PAPST?

Jesus ist barmherzig, Reiner Kröhnert ist es
nicht. In schönster Tradition seiner vorangegangenen Programme lässt
er heute all die Falschzungen und Schandmäuler vortreten, die im und
mit dem Namen unseres Herrn Schindluder getrieben haben oder in
Seinem Namen logen, dass sich die Balken bogen. Insofern darf auch
der oberste Stellvertreter der Himmelsmacht auf Erden, Seine
Heiligkeit Papst Benedikt, auf das eine oder andere harsche Wörtlein
aus Kröhnerts Munde hoffen. Amen!
Ein kabarettistischer Abend im Dienste der
Wahrheit, der absoluten Wahrheit...
„Die Zeit" schreibt: „Reiner Kröhnert. Ein
Parodist, der aus denen zusammengesetzt zu sein scheint, die er
darstellt, das kalte Monster der deutschen Politik."
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KÖNIGIN DER MACHT

Liebe und Tod – die großen Themen des Theaters.
Intrige und Macht – die zentralen Themen der Politik. Kombiniert man
beides, erhält man die dramatische Quintessenz des Kröhnert’schen
Kabarett-Kosmos’ – Merkel und Kinski!
Ja, unser aller erste Kanzlerin am Platze steht
wieder im satirischen Fokus. Diesmal aber nicht bespöttelt, sondern
bewundert. Was hat diese Frau, was andere nicht haben? Wie kommt es,
dass ein untoter Schauspielderwisch plötzlich seine ungezügelte
Leidenschaft für sie entdeckt und sogar seinen Lieblingsdichter
Villon als erotisierenden Verseschmied wieder belebt? Was bewirkt
dessen poetisches Pathos am Merkel’schen Gemüt? Mutiert die
praktizierende Stoikerin darob gar zur feurigen Femme fatale? Wird
Angie am Ende noch zu einem inneren Sicherheitsrisiko?
Wolfgang Schäuble jedenfalls hat längst Lunte
gerochen und die Sicherheitslawine bereits ins Rollen gebracht - die
gesamte Republik nebst ihrer Repräsentanten ist flächendeckend
verwanzt, videoüberwacht und festplattenunterwandert. Prinzipiell
sind alle verdächtig. Denn Schäuble kennt seinen Orwell, wie Reiner
Kröhnert die Pappenheimer seines parodistischen Politpanoptikums!
Und so treibt die Berliner Brettl - Bande aufs
Neue arglistigen Schabernack mit Wählern, Publikum und nicht zuletzt
sogar mit ihr - der KÖNIGIN DER MACHT.
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„ANGIE GOES HOLLYWOOD"

Eine Frau
geht ihren Weg! Angie Merkel hat sich vom Mauerblümchenimage
endgültig verabschiedet und feiert nun ihre eindrucksvolle
Metamorphose von der einstmals miesepetrigen Politraupe zum
strahlenden Schmetterling der Macht. Argwöhnisch beäugt von
sämtlichen Konkurrenten aus sämtlichen Lagern, marschiert die
eiserne Lady schier unaufhaltsam an den Institutionen vorbei in
schwindelerregende Höhen und ein Mann begleitet sie – Reiner
Kröhnert! Der „begnadete Kabarett-Lulatsch" und „geniale Parodist
von weit reichender Vielzüngigkeit" (Stuttgarter Zeitung) hat die
Merkelschen Starqualitäten erkannt und alsogleich und folgerichtig
seinen alten Bühnenspezi, die Filmemacher-Ikone Werner Herzog, auf
den Plan gerufen. Ein Kinofilm soll entstehen, ein Highlight der
Zelluloidkultur, ein Blockbuster, der auch international
seinesgleichen sucht, ein „Vom Ostwinde verweht" für Herz und Hirn.
„Crash" soll der Streifen heißen und vom Untergang des Abendlandes
soll er handeln und Frau Merkel soll die Hauptrolle spielen und der
Rest der üblichen Verdächtigen – die Schröders, Stoibers,
Münteferings und wer sich da sonst noch im politischen Rampenlichte
suhlt – darf auch mitmachen. Dazu wird gecastet, wie bei
„Deutschland sucht den Superpolitiker" und gecoacht wie bei einer
Daily-Soap. Dazwischen sorgt eine lautstarke Kinski-Wiedergeburt für
nachhaltige Irritationen und auch sonst lauern einige „historische
Überraschungen" auf die erwartungsfroh gespannten Zaungäste des
Dreharbeiten-Spektakels.
Das Ganze
wird zusammengefasst und bühnenwirksam aufbereitet von
Satire-Allstar Reiner Kröhnert und seinem Regisseur sowie
Autorenkollegen Wolfgang Marschall, in der stark oskarverdächtigen
Dokumentation „Angie goes Hollywood"
Demnächst
in ihrem Theater!
FSK 16
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Sieben gegen Schröder

Regie: Wolfgang Marschall
Texte: Wolfgang Marschall und Reiner Kröhnert
Die Apokalypse ist da! Zwar nicht ganz so
millenniumspünktlich wie von
Nostradamus und Jehovas Zeugen vorausgesagt, aber nichtsdestoweniger
effizient. Gut Ding will eben Weil' haben und schlecht Ding erst
recht und so
schleichen sie denn schreckenverbreitend übers Land - die Plagen aus
Pandoras
böser Büchse. Auch die TV-Verblödungsmaschinerie nutzt die schlimme
Gunst
der Stunde und schüttelt für jede cerebrale Abbaustufe das passende
Unterhaltungsformat aus dem Ärmel, derweil die frisch formierte
christnationale
Liberalfront sich deutschtümelnd in brauner Soße um die Wette suhlt.
Gleichzeitig
stöbert eine unheilige Inquisition dumpfer Durchschnittlichkeit im
Erinnerungsvermögen karrierebewusster Altachtundsechziger nach revol
utionä
ren Rückstä nden und errichtet Gesinn u ngsscheiterha ufen für
notorische
Postmarxisten und chronisch Friedensbeseelte. Sozialromantiker und
andere
negative Standortfaktoren haben eben keinen Platz mehr im
Zeitgeistinferno des
Hier und Jetzt! Und über allem Ungemach thront dämonisch
dauerlächelnd,
unbezwingbar, machttrunken wie ein altbabylonischer Hirtengötze, der
Schröderkanzler! Ist er noch ein Wesen aus Fleisch und Blut? Und
wenn nicht,
was ist er dann? Ein Erzengel mit Diesseitsbefugnis oder eher ein
pluralistischer
Beelzebub im Armanizwirn? Nehmen wir an letzteres - wer will ihn
dann noch
aufhalten, bei seinem diabolischen Siegeszug von Luzifers Gnaden? Wo
bleiben
sie, die Propheten, die Heiligen, die Bezwinger des Bösen? Stecken
sie etwa im
Reformstau? Ein Messias müsste her - aber der müsste auch als
solcher erkannt
werden! Und wer ist denn heutzutage noch kompetent, einen echten
Messias von
einem x-beliebigen Paranoiker zu unterscheiden? Fragen über Fragen!
Und nur
einer weiß die Antwort: Reiner Kröhnert! Der Mann, der einstmals
erfolgreich
übers "Kuckucksnest" flog, die legendäre "Affäre Huhn" lückenlos
aufklärte und
zuletzt gar "Honnis Rache" unbeschadet überstand, bietet nunmehr in
"Sieben
gegen Schröder" dem leibhaftigen Bösen die wagemutige
Kabarettistenstirn. An
seiner Seite ficht sein getreuer Text-Gefährte und Regie-Vasall
Wolfgang
Marschall und beiden gemeinsam sollte es wohl gelingen, das drohende
politische
Armageddon humor- und geistvoll in die Schranken zu weisen und das
Rätsel um
jene geheimnisvollen Sieben, die zu einem heroischen
Kanzlerexorzismus
aufgebrochen sind, zu lösen.
Na dann - viel Vergnügen - und bleiben sie
dran!
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Honnis Rache

Regie: Wolfgang Marschall
Texte: Wolfgang Marschall, Volkmar Staub, Reiner Kröhnert
Wir schreiben das Jahr X. Das System Deutschland liegt in den
Trümmern seiner hausgemachten
Inkompetenz. Marodierende Interessenverbände ziehen sengend durch
Land und Ländle, entfachen
revolutiolutionäre Schwelbrände und füllen ihre Kerker mit schuldig
gesprochenerer Politprominenz.
Während eines aufsehenerregenden Schauprozesses werden die mafiosen
Drahtzieher der einstmals so
stolzen Bundesrepublik in Schnellverfahren abgeurteilt. Die
führenden Köpfe landen schließlich im
Hochsicherheitstrakt einer historisch bedeutsamen Gefängnisanlage.
Dort lauert allerdings in aller
Stamm- heimlichkeit auch noch das personifizierte nackte Grauen
bundesrepublikanischer
Justizgeschichte auf seinen Ausbruch. Zwei zu Elitewärtern
umgeschulte Identifikationsfiguren des
deutschen Spitzensports sollen dies verhindern. Ihre Mittel sind
beschränkt. Ihr mysteriöser Dienst-
herr unerbitterlich! Wird es den beiden chronisch überforderten
Antihelden gelingen, den Schrecken zu
bannen? Sind die Gefängnismauern stark genug, auch dem Hannibal
Lector der deutschen Nach-
kriegsdemokratie erfolgreich zu trotzen? Und welche Rolle spielt bei
all jenem Horrorszenario der
geheimnisvolle Gefängnisdirektor? Wird es wieder Tote geben?
Droht am Ende gar der politkriminelle
Supergau?
All dies und einiges mehr erfahren Sie bei Reiner Kröhnerts
Kabarett-Thriller "Honnis Rache", einem
Revolutionsspektakel in bewährter Bonn/Berliner Bühnenbesetzung und
ebensolcher Regie-und
Textzusammenarbeit, mit den beiden Schreibtischtätern Wolfgang
Marschall und Volkmar Staub.
Fröhliche Gänsehaut!
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Die Affäre Huhn

Regie: Wolfgang Marschall
Texte: Wolfgang Marschall
Volkmar Staub Reiner Kröhnert
Sie sind wieder da! Reiner Kröhnert und seine
Bonner Wanderbühne präsentieren "Die Affäre Huhn", ein
Mysterienspektakel in mehreren Akten und einem Nachspiel, das
schwache Nerven auf jedwede Zerreißprobe stellt. Der
Parodiekabarettist Reiner Kröhnert und sein Autorengespann Wolfgang
Marschall (auch Regie) und Volkmar Staub belassen es diesmal nicht
bei der satirisch-psychologischen Analyse politischer Verhältnisse,
sondern dringen darüber hinaus in die Privatsphären ihrer "Partei-Wieder-und-immer-Wiedergänger",
so sensibel und rücksichtsvoll,wie nur eben möglich, ein. Es geht um
die Hobbys der Mächtigen im Lande. Denn, daß auch öffentliche
Personen Marke Blüm, Süßmuth, Vogel und Co. so etwas wie
Freizeitverhalten entwickelt haben, sollte einfach mal unterstellt
werden. Was also machen Politiker, wenn sie keine Politik machen?-
Sie reiten ihr Steckenpferd! Vielleicht organisieren sie hierzu
einen gemeinsamen Urlaub. . .möglicherweise in einem Freizeitpark. .
. eventuell mit Erich Böhme als erstem Animateur. . .und, nicht
auszuschließen, Boris Becker als dessen Assistent. -In einer solchen
Atmosphäre könnten dann Spannungen auftreten, bis hin zu -
formulieren wir es vorsichtig - Mordgedanken. Sie wissen ja: Nichts
ist unmöglich!
Also, wertes Publikum, kommen zahlreich und
vor allem. . . bleiben Sie dran!
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Reiner flog übers Kuckucksnest

Texte: Wolfgang Marschall,
Volkmar Staub und Reiner Kröhnert
Regie: Wolfgang Marschall
Mc M urphy
lebt, hat seine Operation gut überstanden und heißt heute Kröhnert.
Wie weiland Ken Keseys
Titelheld in Buch und Film "Einer flog übers Kuckucksnest"
Treibt der politische
Parodiekabarettist Kröhnert sein Unwesen in einer
Nervenheilanstalt. Nicht in irgendeiner, sondern in seinem
ganz persönlichen Psychoinstitut, einem Repräsentantenhaus
deutscher Prominenz.
Mit Texten von Wolfgang
Marschall, Volkmar Staub und Reiner Kröhnert präsentiert
Psychologe Kröhnert seine VIP-Therapie "Reiner flog übers
Kuckucksnest" . Die Insasseniste seiner Anstalt liest sich
wie ein "Whos who" des öffentlichen Lebens : Neben Politgrößen wie
dem Oggersheimer Saumagenliebhaber und seinem messianischen
Arbeitsminister tummeln sich Showstars wie Klaus Kinski oder
Sprachsportler wie Boris Becker. Und selbst der längst von Ochs
und Esel überrannte Honecker erlebt seinen zweiten Frühling und
hält dem Sozialismus eisern die Stange.
Eine schöne Geschichte, zu
schön, um wahr zu sein, die Reiner Kröhnert uns hier mit
verteilten Rollen und gerecht verteilten Schlägen präsentiert.
Gerecht gegen uns alle, die wir an solchen Volkstribunen wohl
nicht ganz unschuldig sind.
Was Kröhnerts wahrhaft
proteushaftes Verwandlungstalent angeht, so können wir nur
staunen: Wie macht er da bloß, wo hat er die vielen Blaupausen
dieser verschieden-sten seelischen Baupläne her, die er bis in die
verborgensten Reflexzonen studiert hat, so daß selbst ein Kohl bei
ihm noch authentischer ausfällt als in Wirklichkeit .
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Wer ist eigentlich der Beste?

Regie: Wolfgang Marschall
Texte: Wolfgang Marschall, Volkmar Staub, Reiner Kröhnert
Wenn Don Ouichote,
statt blindwütig gegen jene legendären Windmühlen anzurennen,
seinen treuen Gefährten Sancho Pansa zur Seite genommen hätte, um
mit diesem, seinem
gleichfalls legendären Faktotum, eine Strategie zurallgemeinen
Entlarvung sowie besonderen
Verunglimpfung von Windmühlen zu entwickeln, wäre aus ihm vielleicht
noch ein durchaus
brauchbarer Windmühlenkabarettist geworden.
So aber lieferte er
sich leider daselbst dem allgemeinen Spott aus und ließ die
Gelegenheit
zur Überlegenheit nutzlos verstreichen.
Ganz anders der
Kabarettist und Parodist Reiner Kröhnert! Früh zum
Aussteigeravanciert,
dersowohl Abitur als auch den Schauspielschulenabschluß verweigerte
und sich zu allem
noch, mit masochistischem Vergnügen, in die öffentlich-rechtlichen
Nesseln des
Süddeutschen Rundfunks setzte (mit einer frechen Genscher-Parodie. .
. Anm. d. Verf.),
merkte er rechtzeitig, daß nur derjenige unbeschadet mit dem Kopf
durch die Wand kommt,
der ein Brett vor demselben trägt. In Ermangelung eines Solchen ging
Reiner Kröhnert also
nicht in den Untergrund, sondern auf die nächstbeste Kleinkunstbühne
und ließ dort Dampf
ab. Einen Sancho Pansa hatte er übrigens schon vorher aufgetan, in
Form und Person des
Kabarettautors und Regisseurs Wolfgang Marschall, mit dem er sich
nun gemeinsam
anschickte, Bonn und den Rest der Nation das Gruseln zu lehren.
So entstand Reiner
Kröhnerts satirisch-schrilles Prominentenpanoptikum, in dem ein
Norbert
Blürn manchmal an die 2 Meter Scheitelhöhe erreicht und trotzdem
noch eine Spur kleiner
wirkt, als im richtigen Leben, und auch derviel imitierte, selten
erreichte Kanzler endlich
einmal seine längst verdiente tiefenpsychologische Auslotung
erfährt.
Dazwischen
lästern, labern und lügen Stars und Sternchen der Politbühne, des
Sports und der
schönen Künste, streiten Lamsdorff, Vogel, Genscher, Riesenhuber, Becker, Cohn-Bendit,
Blürn und einige mehr. . . wer denn nun eigentlich der Beste sei. .
. die Beantwortung dieser
Frage wird allerdings dem Publikum vorbehalten bleiben und das
votierte bislang in über 200
Vorstellungen regelmäßig für den.
..jawohl. . . den
Fragesteller selbst, sprich: Reiner Kröhnert!
In diesem Sinne.
. . möge uns manchmal das Lachen im Halse stecken bleiben, aber
dennoch
nicht vergehen. . . auf bald in Ihrem Theater!
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